Alles aus Liebe: Das war die Brain Party mit Christian Holzknecht am 12.2.2020

Das Leben ist wie eine Schachtel Praline…
…man weiß nie, was man bekommt. 

Danke den Autoren von Forrest Gump für dieses zeitlose Zitat. Unsere Brain Party am 12.2.2020 war ganz in diesem Sinne.

An die, die da waren: Danke fürs Kommen!
An die, die nicht da waren: Ihr habt was verpasst: Überraschungsgast und Top-Speaker Christian Holzknecht in der Geheimbar der Hammond Bar in Wien.

Foto: Dominik Achatz

Das Beste ist, was man nicht erwartet: Überraschungs-Speaker Christian Holzknecht begeisterte mit neuen Ansätzen


Wie könnten wir BreakTheRules.Today heißen, wenn wir nicht mindestens unsere eigenen Regeln brechen? Diesmal allerdings der Grippewelle geschuldet. Erwischt hat es unsere Speakerin. Just einen Tag vorher. Absagen? Keinesfalls. Was wir versprochen haben, das halten wir ein. Brain Partys werden gefeiert wie sie fallen. Gerettet hat uns am Ende niemand geringerer als Top-Coach, Speaker und Star-Fotograf Christian Holzknecht. 


Eines vorweg: Christian Holzknecht war kein Ersatz. Dass er, der sonst vor viel, viel mehr Menschen spricht und mittlerweile in einer Liga mit Leuten wie Tobias Beck spielt, unseren Abend rettet war ein wunderbarer Zufall. Wie immer im Leben, wenn tolle Dinge passieren. Ich habe Christian am Montag vor dem Event zu einem Interview für mein Onlinemagazin Helden-von-heute.at getroffen, wir kamen ins Plaudern und auf die Idee ein großes BreakTheRules.Today Event mit ihm zu veranstalten. Er wiederum wollte sich von unserem Format ein Bild machen und kündigte sich als Gast für den 12.2.2020 an. Als nun die krankheitsbedingte Absage unser Speakerin eintrudelte, bewegte mich irgendetwas spontan dazu Christian zu fragen, ob er den Abend für sich nutzen möchte. Hier muss erwähnt werden: Seine Themen sind dem ursprünglichen Thema „Wann beginnt unsere digitale Identität?“ nicht fern. Im Gegenteil, seine Fragestellungen, Erfahrungen und Berichte gehen sogar noch tiefer, als der ursprüngliche Ansatz. 

Foto: Dominik Achatz

Ein Mann, drei Leben

Wenn man Christians Vita hört, sieht oder liest, glaubt man an eine Romanfigur. So viel Erfahrung, so viele widersprüchliche aber spannende Erlebnisse sieht man sonst nur in Filmen.

Der gebürtige Vorarlberger ist 1992 nach Los Angeles ausgewandert, um sein Leben der Fotografie zu widmen. Parallel dazu war er bereits ausgebildeter Soldat. Doch das kalifornische Großstadtpflaster war auch Anfang der 1990er Jahre ein hartes. Und so verdingte er sich zunächst als Personenschützer. Parallel dazu begann seine Fotografenkarriere zu starten.

Irgendwann zog es den ausgebildeten Soldaten in seinen ersten Auslandseinsatz – und das war der Beginn eines etwas anderen Pendlerlebens. 6 Monate Star-Fotograf, 6 Monate Soldat im Kriegsgebiet. Das machte Christian fortan über 20 Jahre lang. Währenddessen hatte er sie alle vor der Kamera, die Models, Stars und Sternchen der Hollywood-Welt. Währenddessen hatte er auch das furchtbare Gesicht des Krieges erlebt und was es heißt, einfach überleben zu wollen.

So widersprüchlich diese beide Welten auf den ersten Blick wirken: In Summe sind sie die zwei Pole unseres Lebens und der Grund, warum wir existieren: Weil wir geliebt werden wollen. Auf der einen Seite jene, die sich selbst nicht lieben können, obwohl sie von Hunderttausenden angehimmelt werden – die Models. Auf der anderen Seite die, die sich mit Waffengewalt verteidigen müssen, obwohl sie eigentlich nur eines möchten: ein ruhiges, liebevolles Leben. 

Foto: Marko Lach

Warum sind wir so Aufmerksamkeitsgeil?
Weil wir geliebt werden wollen!

Christian Holzknecht

Irgendwann entschied sich Christian den Krieg hinter sich zu lassen. Eine indianische Schamanin hatte ihn dazu veranlasst: „Du bist kein Verstandsmensch, du bist ein Herzensmensch!“ hatte sie ihm einst ins Gesicht geschleudert – und ihm die Augen geöffnet. Seit diesem Erlebnis hat sich Christian dem Coaching, der Persönlichkeitsentwicklung und der Zen-Meditation gewidmet, Jahre lang studiert und sich geschworen: Seine Mission ist es, die Wahrhaftigkeit in den Menschen zu fördern – also die Ehrlichkeit. Seine Idee ist es, den Menschen zu helfen ihr Glück wiederzufinden, was das auch immer für jeden einzelnen bedeuten mag. 

Schönheit ist, sich zu lieben
Gewiss, man hört diesen Satz oft. Christian gibt ihm eine neue Bedeutung. Er weiß aus seiner beruflichen Erfahrung wie schwer es vielen Menschen fällt, sich selbst zu lieben. Deshalb geht er einen anderen Ansatz. Er predigt nicht. Er gibt keine Weisheiten weiter, er hat keine Lösungen. Er erarbeitet mit den Menschen ihren ganz persönlichen Ansatz von Liebe. Und dazu reicht ihm eine ganz spezielle Frage. 

Foto: Dominik Achatz

Hört selbst: Podcast vom Abend
Wie diese lautet und was er sonst noch gesagt hat, könnt ihr demnächst in unserem neuen Podcast anhören (Link folgt bei Veröffentlichung)